Gott ist gut – Ja und er liebt dich und will dich wieder zu seinem Ebenbild machen! (Teil 3)

Wenn du dich nun entschieden hast, deinem alten, sündigen Leben den Rücken zu kehren und dich taufen lässt (siehe „Gott ist gut – Ja und …?“ Teil 1 und Teil 2), dann bist du von neuem geboren: Dein altes ich ist mit seinen Sünden gestorben und du bist eine neue Kreatur in Jesus Christus (2. Kor. 5,17). Gott schenkt dir ein neues Leben in seinem Reich als Kind Gottes durch seinen Sohn Jesus Christus (Eph. 1,5). Wie es nun als Kind Gottes weiter geht, möchte ich mit dir am Beispiel einer Liebesbeziehung erklären.

 

Du bist durch deine Taufe ein neues Mitglied von Gottes Familie geworden und Gott möchte sein Ebenbild, das wir in Jesus Christus sehen, in dir wiederherstellen. Er will deine falschen, weltlichen Ansichten durch die Wahrheit erneuern (Röm. 12,2). „Wie geht das vonstatten?“, wirst du dich jetzt fragen. Jesus hat in Johannes 14,15 gesagt: „Liebet ihr mich, so haltet ihr meine Gebote.“ Um eine Person lieben zu können, muss man in eine Liebesbeziehung mit dieser Person treten. Dazu gehört es, sich Zeit für diese Person zu nehme, um sie kennen zu lernen.

 

In der Bibel wird Jesus mehrfach als Bräutigam bezeichnet (Joh. 3,28-30; Mk. 2,18-20) und die Gemeinde (die Gläubigen) als Braut (2. Kor. 11,2; Eph. 5,31-32). Aber warum gerade eine Liebesbeziehung? Dies möchte ich gerne an folgenden (hoffentlich) rhetorischen Fragen illustrieren: Wenn du verheiratet bist, muss ich dir sagen, dass du deinen Ehepartner nicht betrügen sollst oder tust du es nicht, weil du diese Person von ganzem Herzen liebst und sie die einzige für dich ist? Wenn du diese Person von ganzem Herzen liebst, muss sie dir dann eine Liste ihrer Vorlieben geben, die du dann auswendig lernst, oder ist es in dein Fleisch und Blut übergegangen, weil du dich brennend für sie interessierst und ständig Zeit mit ihr verbringen willst, um sie besser kennen zu lernen? So ist nun auch Hebräer 8,10 zu verstehen: „…spricht der HERR: Ich will geben mein Gesetz in ihren Sinn und in ihr Herz will ich es schreiben,…“. Durch diese Liebesbeziehung lernen wir Jesus Christus persönlich kennen: wie er denkt, wie er handelt, was er liebt und was er hasst. Gottes Gebote und Wege werden so durch unsere intime Beziehung mit seinem Sohn Jesus Christus in unser Herz geschrieben. Resultierend aus dieser Liebesbeziehung werden wir schlussendlich Gottes Sohn, Jesus Christus, und damit seinem Ebenbild immer ähnlicher. Um diese Beziehung zu ermöglichen und entwickeln zu können, empfangen wir den Heiligen Geist, den der Vater in Jesu Namen zu uns sendet. Dieser wird uns in aller Wahrheit führen, lehren, erinnern und uns den Vater offenbaren durch Jesus Christus.

 

Die Frage ist nun, wie wir im praktischen Alltag an unserer Beziehung mit Jesus arbeiten können. Dies ist beispielsweise mögliche, indem wir regelmäßig Gottes Wort (die Bibel) lesen und den Heiligen Geist bitten uns den Vater zu offenbaren, über sein Wort meditieren, zu ihm beten, ihn anbeten und/oder im Alltag zu ihm reden, wenn du Fragen über Jesus oder auch andere Dinge hast, denn er ist immer bei uns (Matt. 28,20). Das wichtigste bei alle dem ist dran zu bleibe. Reserviere dir jeden Tag einen Zeitraum für Gott z. B. um sein Wort zu lesen und zu beten.

 

So wünsche ich dir nun viel Freude bei deiner neu gewonnen Liebesbeziehung zu Gott und möchte dich noch mit folgenden zwei Bibelversen ermutigen:

„Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR…“, Jeremia 29, 13-14.

„Aber ohne Glaube ist’s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.“, Hebräer 11,6.

 

Verfasser: Thomas Rempel

Bildquelle: Photo by Nathan Dumlao on Unsplash

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