Gott ist gut – Ja und er liebt dich und …? (Teil 2)

Im ersten Teil der Andacht „Gott ist gut – Ja und …?“ habe ich am Bild des Richters gezeigt, dass ein guter Gott Übertretung seiner Gebote nicht ungestraft lassen kann und über uns allen das Urteil der Verdammung liegt. Welche Hoffnung auf Versöhnung haben wir noch, wenn der Weg zu Gott ist durch unsere Übertretung versperrt ist? Die gute Nachricht lautet: Gott liebt dich und diese Liebe zeigt sich in seinem Sohn Jesus Christus. Wie? Das möchte ich dir anhand des Beispiels der Geschwindigkeitsübertretung aus Teil 1 näher bringen.

 

Im Beispiel aus Teil 1 haben wir angenommen, dass du zu schnell gefahren bist und du nicht genug Geld hattest, um das Bußgeld dafür zu bezahlen. Nun stehst du im Gerichtssaal und dir droht eine lebenslange Gefängnisstrafe, weil du das Bußgeld nicht bezahlen kannst. Du bittest und flehst um Gnade, aber der gute Richter muss auf das geltende Recht beharren. Im Saal sitzt ein Zuschauer. Er sieht deine Reue, er fühlt mit dir und kann es nicht mit ansehen, wie du dein Leben verlierst. Er verspürt eine solche Liebe dir gegenüber, dass er einen Scheck mit der geforderten Summe ausfüllt, aufsteht, nach vorne geht, den Scheck präsentiert und sagt: „Ich bezahle das Bußgeld!“. Du hast nun die Möglichkeit das Angebot anzunehmen oder nicht. Angesichts der Strafe, die dir droht, nimmst du das Angebot dankend an und fällst ihm zu Füßen und fragst ihn, womit du das verdient hättest, zumal du es ihm auch nicht wieder zurückzahlen kannst. Er schaut dich lächelnd an und sagt: „Ich schenke es dir. Tu das bitte nicht nochmal.“.  Du sicherst ihm zu, es in Zukunft besser zu machen und verspürst eine solche Liebe und Dankbarkeit dieser Person gegenüber, dass du ihr jeden Gefallen mit Freude erfüllst.

 

Dasselbe hat Gott aus Liebe auch für dich getan und dir durch seinen Sohn Jesus Christus diese Versöhnung geschenkt (Joh. 3,16; Eph. 2,8). Jesus lebte ein perfektes und schuld freies Leben. Er hat willig alle Schuld der Welt am Kreuz auf sich genommen und mit seinem Leben und vergossenen Blut deinen Schuldschein bezahlt. Am dritten Tage ist er auferstanden von den Toten, als Versprechen für alle, die an ihn glauben, dass sie mit Ihm in Ewigkeit leben werden. Das einzige, was du tun musst, um dieses Geschenk anzunehmen, ist zu erkennen, dass du vor Gott schuldig geworden bist, dich von deinen alten und falschen Wegen abwendest, seinem Sohn Jesus Christus dein Leben gibst, Ihm folgst und dich auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen lässt (Mat. 28,19-20; Apg. 2,38).

 

Du wirst dich fragen, wie danach das Leben mit Jesus weiter gehen wird. Darauf möchte ich mit dir im nächsten Teil eingehen.

 

Verfasser: Thomas Rempel

Inspiriert von: Paul Washer

Bildquelle: Photo by Christoph Schmid on Unsplash

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