GBS-Kurs „Geistesgaben und Dienste“ – Februar 2018

GBS Bielefeld Oldentrup

Montagabend, 19 Uhr: Etwa 50 Mitglieder sitzen im Keller des Gemeindehauses Oldentrup und warten gespannt auf den Beginn der Veranstaltung. 50 Männer und Frauen, junge und alte, Schüler und Studenten, Angestellte und Hausmänner oder –frauen.

Im Teilnehmerheft des Kurses heißt es: „Dieser Kurs ist für alle Gemeindemitglieder, die auf der Suche nach ihrem Platz in der Gemeinde und im Reich Gottes sind.“ Ein wirklich spannendes Thema, was zweifellos die große Menge an Kursteilnehmern erklärt. An den vier Montagen im Februar nahmen mit Heinrich Schneider, Heinrich Löwen, Jannis Gerzen und Peter Löwen vier motivierte und bestens vorbereitete Redner die Kursteilnehmer mit auf eine Reise in das große Themengebiet der Gaben und Dienste.

In Galater 5,13 schreibt Paulus:

Gott hat euch zur Freiheit berufen, meine Brüder und Schwestern! Aber missbraucht eure Freiheit nicht als Freibrief zur Befriedigung eurer selbstsüchtigen Wünsche, sondern dient einander in Liebe.“

Durch einen Videoausschnitt des amerikanischen Predigers Bill Hybels wurde allerdings deutlich, wie wichtig es in einer Gemeinde ist, dass jedes Mitglied seinen richtigen Platz für den persönlichen Dienst in der Gemeinde hat. Denn nicht jeder Mensch ist für jeden Dienst geschaffen! Daher ging der GBS-Kurs der Frage auf die Spur, welche Elemente für einen erfüllten und erfüllenden Dienst eines Einzelnen wirklich wichtig sind.

GBS Bibel

Durch die Bibel ist unser Auftrag klar: Jeder SOLL dem Nächsten dienen! Da jeder Mensch jedoch unterschiedliche Gaben, Persönlichkeiten und Leidenschaften hat, KANN nicht jedes Mitglied jeden Dienst erfüllen. Nur, wer sich bewusst macht, für welchen Aufgabenbereich sein oder ihr Herz schlägt und welche Gaben Gott geschenkt hat, kommt zu dem Punkt, an dem man langfristig dienen WILL.

Wichtig dabei ist es, zu erkennen, dass die Elemente SOLLEN, KÖNNEN und WOLLEN für einen langfristig erfüllenden Dienst wichtig sind. Denn das Ziel des Kurses war es, zu dem Punkt zu kommen, an dem man die individuellen Gaben, Leidenschaften und Persönlichkeit übereinanderlegt und einen solchen passenden Dienstbereich für sich findet. Dafür wurden beispielsweise die unterschiedlichen Geistesgaben betrachtet und mit Steckbriefen beschrieben oder Personengruppen dargestellt, denen man dienen und für die man eine Leidenschaft haben kann.

Durch den gelungenen Einsatz von Videos, Bildern und Arbeitsblättern war der Kurs spannend, informativ und kurzweilig aufgebaut. In den Partner- und Gruppenarbeiten wurde angeregt und konstruktiv diskutiert. Die Rückmeldungen der Teilnehmer zeigten, dass der Kurs vielen zum Segen war und eine Vielzahl von Fragen bezüglich des Dienens beantworten konnte.